Projekte aus dem Landesverband

07 Grevesmühlen

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Kirchlicher Friedhof

Für die hier liegendende Kriegsgräberstätte wurde von der Stadt Grevesmühlen 2017 ein Antrag auf Instandsetzung beim Land gestellt und dieser wurde bewilligt. Die Instandsetzung soll bis Ende diesen Jahres umgesetzt werden.

Auf diesem kirchlichem Friedhof liegen Kriegstote in 56 Einzelgräbern. (Neuzählung zum Antrag auf Instandhaltung)

Ehrenanlage für die Opfer der Cap Arcona

Am 03.05.1945 wurde die „Cap Arcona“, ein ehemaliger Luxusliner der Südamerika-Route, in vier Angriffswellen von Jagdbombern der britischen Royal Airforce angegriffen und in Brand geschossen. Die in der Nähe befindliche „Thielbek“ sank innerhalb von 15 Minuten und die „Cap Arcona“ legte sich auf die Seite. Die Royal Airforce ging bei diesen Angriffen auf Grund der Bewaffnung der Schiffe davon aus, dass es sich um Truppentransporter in der Absetzbewegung handelte.
Tatsächlich befanden sich auf diesen Schiffen KZ-Häftlinge aus verschiedenen Lagern des Deutschen Reiches, welche durch die SS in Neustadt auf die Schiffe getrieben wurden. Rund 6.400 KZ-Insassen verbrannten, ertranken oder wurden erschossen.

Die Leichen wurden über die Ostsee bis an die Strände der Insel Poel in der Wismarer Bucht getrieben. 460 Leichen wurden zunächst bei Groß Schwansee (Landkreis Nordwestmecklenburg) bestattet. Wegen des Grenzbaus mit Sperrgebiet wurde die Gedenkstätte entfernt und die Toten nach Grevesmühlen auf dem Tannenberg umgebettet. Diese Gedenkstätte wurde zur zentralen Erinnerungsstätte der DDR.

Die Gedenkstätte erhielt in den vergangenen Jahren einen Lehrpfad.

Am 1. September 2019 wurden auf dieser Anlage sterbliche Überreste, die am Strand von Boltenhagen gefunden wurden, bestattet.

Auf der Ehrenanlage "Cap Arkona" liegen Kriegstote in 460 Sammelgräbern.

Grevesmühlen, umgangssprachlich Kreihnsdörp oder Grevsmöhlen, ist Sitz der Verwaltung des Amtes Grevesmühlen-Land

Der ursprüngliche Name der Stadt von 1226/1230 Gnewesmulne (Mühle des Gnev) veränderte sich 1237 in Gnewismulne. Die altpolabische Silbe Gnĕv könnte dabei möglicherweise mit „Zorn“ übersetzt werden. Ergänzt wurde diese Silbe durch die mittelniederdeutsche Silbe Molne für Mühle.
Grevesmühlen verdankt ihren Namen dem Müllerhandwerk und besitzt noch heute einen Zeugen dieser traditionellen Zunft. Die Galerie-Holländer Windmühle erhebt sich auf einem Hügel nördlich der Altstadt und konnte bis heute erhalten werden.
Die Holländer – Windmühle von 1878 (30m hoch) stellte 19 ihren Betrieb ein.

Grevesmühlen ist eine der ältesten Städte Mecklenburgs. 1226 wurde Gnevesmulne und 1262 als Stadt erstmals urkundliche erwähnt.

Die Frühgotische Stadtkirche St. Nikolai vom 13. Jahrhundert, ist eine dreischiffige Hallenkirche in Backstein mit begehbarem Turm.

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