Projekte aus dem Landesverband

Crivitz

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Kriegsgräberstätten auf dem Kommunalen Friedhof Crivitz

Parchimer Straße 65, 19089 Crivitz

Während des Zweiten Weltkrieges wurde auf dem Gelände des Friedhofs der jüdischen Gemeinde am Trammer Weg ein Barackenlager für sowjetische Kriegsgefangene errichtet, die Zwangsarbeit verrichten mussten. Auch hat es im Ort polnische Zwangsarbeiter gegeben. Von den Inhaftierten kamen viele ums Leben. Gegen Ende des Krieges wurden Häftlinge des KZ Sachsenhausen von SS-Mannschaften auf einem Todesmarsch durch die Umgebung von Crivitz getrieben.

Hier ruhen 53 Kriegstote in Sammelgräbern

 

Gedenkstätte für die Gefallenen II. Weltkrieges

Hier ruhen 18 namentlich bekannte und 4 unbekannte ehemalige deutsche Wehrmachtsangehörige,
die während des Zweiten Weltkrieges gefallen bzw. verstorben sind. Die Gefallenen wurden teils aus
der umliegenden Gegend nach Crivitz verbracht und sind hier beigesetzt worden.

Gedenkstätte für die Zwangsarbeiter

Hier ruhen 13 zwangsverpflichtete Fremdarbeiter aus Polen, Russland, Frankreich und der Ukraine,
sowie 18 nur wenige Tage alt gewordene Kleinkinder. Sie haben in der Zeit der nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft durch Deportation ihre Heimat und durch Zwangsarbeit ihr Leben verloren.
Über ein Drittel waren Frauen, von denen manche gemeinsam mit ihren Kindern verschleppt wurden
oder diese in den Lagern zur Welt brachten. 

Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus

Hier ruhen überwiegend Opfer des Todesmarsches vom KZ Sachsenhausen nach Schwerin.
Die Einweihung erfolgte am 18. Juli 1950 während die sterblichen Überreste von 25 französischen
und ungarischen KZ-Häftlingen würdig beigesetzt, die noch am 3. Mai 1945 von SS-Männern in
Zapel-Ausbau bestialisch ermordet wurden. Die meisten Toten sind namentlich nicht bekannt. 
Lediglich der am 23. Juli 1945 verstorbene polnische Journalist Dlugoszewski Wlodzimierz und der
am 17. Juli 1954 verstorbene ehemalige Bürgermeister der Stadt Crivitz, Willi Wehde, sind hier bekannt.
Die Opfer wurden teils auch nach dem Krieg noch umgebettet und hier in Sammelgräbern beigesetzt.

Crivitz ist Verwaltungssitz des Amtes Crivitz. liegt rund 20 Kilometer östlich von Schwerin und rund 21 Kilometer nordwestlich von Parchim.
Der Name Crivitz kommt aus dem Slawischen und bedeutet nach der altpolabischen Form Krivica so viel wie krumm oder gekrümmt; also Crivitz ist der „Ort an der Krümmung“. Um 1273 wurde der Ortsname Kriwitz oder Kriwicz und im Stadtsiegel von 1329 Criwisc geschrieben.

Die Stadtkirche, ist eine mittelalterliche dreischiffige Hallenkirche, ein spätgotischer Backsteinbau des späten 14. Jahrhunderts mit gedrungenem Westturm.

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