Projekte aus dem Landesverband

Crivitz

Wikipedia

Kriegsgräberstätten auf dem Kommunalen Friedhof Crivitz

Parchimer Straße 65, 19089 Crivitz

Während des Zweiten Weltkrieges wurde auf dem Gelände des Friedhofs der jüdischen Gemeinde am Trammer Weg ein Barackenlager für sowjetische Kriegsgefangene errichtet, die Zwangsarbeit verrichten mussten. Auch hat es im Ort polnische Zwangsarbeiter gegeben. Von den Inhaftierten kamen viele ums Leben. Gegen Ende des Krieges wurden Häftlinge des KZ Sachsenhausen von SS-Mannschaften auf einem Todesmarsch durch die Umgebung von Crivitz getrieben.

Hier ruhen 53 Kriegstote in Sammelgräbern

 

Kriegsgrab: "Gefallene des Zweiten Weltkrieges"

Hier ruhen 18 namentlich bekannte und 4 unbekannte ehemalige deutsche Wehrmachtsangehörige, die während des Zweiten Weltkrieges gefallen bzw. verstorben sind. Die Gefallenen wurden teils aus der umliegenden Gegend nach Crivitz verbracht und sind hier beigesetzt worden.

Crivitz liegt rund 20 Kilometer östlich von Schwerin und rund 21 Kilometer nordwestlich von Parchim.
Der Name Crivitz kommt aus dem Slawischen und bedeutet nach der altpolabischen Form Krivica so viel wie krumm oder gekrümmt; 
also Crivitz ist der „Ort an der Krümmung“.

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