Mein Name ist Till Hennings und seit dem 1.3.2026 bin ich der neue Bildungsreferent im Landesverband Mecklenburg-Vorpommern.
Meine erste Erfahrung mit Gedenkorten, ein Besuch des Waterloo-Denkmals auf einer Klassenfahrt in Belgien, hat sich mir tief eingeprägt, ebenso spätere Besuche im KZ Buchenwald und im Stasi-Gefängnis Schwerin, Orten der Mahnung an zwei deutsche Diktaturen.
Ich habe Geschichte in Hamburg studiert und anschließend dort an der Universität gearbeitet. In zahlreichen Seminaren und Exkursionen unter meiner Leitung habe ich die Freude an der Geschichtsvermittlung gelernt.
Mit Kriegsgräbern kam ich das erste Mal in einem Schweriner Forschungsprojekt in Berührung, in dem ich das Schicksal französischer Kriegsgefangener des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 erforschen durfte.
In Schwerin waren mehr als 300 Soldaten interniert, von denen 50 im Lazarett starben und auf dem katholischen Friedhof Schwerin beigesetzt wurden. In Zusammenarbeit mit zahlreichen französischen Archiven, historischen Vereinen und Gedenkassoziationen habe ich die biographischen Hintergründe dieser heute beinahe Vergessenen aufgespürt.
Ich freue mich darauf, durch die Bildungsarbeit an den Kriegsgräberstätten die historische Erinnerung wachzuhalten und damit zu Frieden und Versöhnung beizutragen.