Meldungen aus dem Landesverband Mecklenburg-Vorpommern
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Schweigen in Großbritannien, Volksfest in den Niederlanden

Wie Deutschlands Nachbarn nationale Gedenktage begehen - Tagung zum Volkstrauertag in Rostock

Christiane Deuse

Sie können und sie sollten Handlungsauftrag sein: Nationale Gedenktage wie der Volkstrauertag geben Anlass, sich für eine friedliche Gegenwart und Zukunft einzusetzen und die Perspektive der anderen zu verstehen und zu achten. Bei einer Tagung in Rostock fiel darum der Blick auf Deutschland, Polen, die Niederlande, Frankreich und Großbritannien. Gastgeber waren der Volksbund-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern und die Konrad-Adenauer-Stiftung.

„‘Nie wieder Krieg!‘ greift zu kurz“, sagte Dr. Margret Seemann, die stellvertretende Vorsitzende des Volksbund-Landesverbandes, bei der Begrüßung im Schifffahrtsmuseum Rostock. Der Volkstrauertag sei Anlass, besonnen und entschieden tätig zu werden.

Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine sagte sie: „Wir können uns nicht heraushalten.“ Das Verständnis für die Perspektive der anderen – gerade auch die der östlichen Nachbarn – sei jetzt besonders wichtig.