Am vergangenen Samstag haben fünf Mitglieder der Landesarbeitsgruppe Frieden, Jugend und Bildung des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. gemeinsam mit fünf Schülerinnen des Gymnasialen Schulzentrums Wittenburg einen Arbeitseinsatz zur Pflege der Kriegsgräber auf dem Friedhof in Wittenburg durchgeführt.
Unterstützung durch Landesvorsitzende und Projektinitiator
Unterstützt wurden die Jugendlichen und Mitglieder der Landesarbeitsgruppe von der stellvertretenden Landesvorsitzenden Dr. Margret Seemann sowie von Hartwig Kolthof, ehemaliger Lehrer des Gymnasialen Schulzentrums und Initiator des internationalen Monte-Cassino-Projektes, das Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gibt, sich aktiv an der Pflege von Kriegsgräbern und der internationalen Verständigung zu beteiligen.
Gedenken an den 80. Jahrestag des Kriegsendes
Die Aktion stand ganz im Zeichen des Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewalt – besonders in diesem Jahr, in dem sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 80. Mal jährt. Neben der praktischen Arbeit auf dem Friedhof nutzten die Schülerinnen die Gelegenheit, ihre Erfahrungen aus dem internationalen Workcamp auf der Kriegsgräberstätte Monte Cassino in Italien einzubringen und mit den Mitgliedern der Landesarbeitsgruppe zu teilen.
Bedeutung von Engagement und Erinnerung
„Die Pflege von Kriegsgräbern ist ein wichtiger Beitrag zur Erinnerungskultur und zur Förderung von Frieden und Verständigung“, betont Dominic Lagoski, Vorsitzender der Landesarbeitsgruppe. Mit ihrem Einsatz setzen die Jugendlichen und Erwachsenen ein Zeichen für Verantwortung, Erinnerung und gelebtes Engagement.
Ausblick auf kommende Gedenkveranstaltungen
Die Landesarbeitsgruppe dankt allen Beteiligten für ihr Engagement und freut sich auf die kommenden Gedenkveranstaltungen zum Volkstrauertag, bei denen die Eindrücke und Erfahrungen aus Wittenburg und Monte Cassino vorgestellt werden.